Das Maracanã vor dem Umbau – Eine Dokumentation

Das Estádio do Maracanã wurde 1950 zur Weltmeisterschaft errichtet. Mit einem Fassungsvermögen für bis zu 200.000 Zuschauern war es zeitweise das größte Stadion der Welt und zeichnete sich vor allem durch die vielen Stehplätze aus, die bei Fußballspielen auch für weniger betuchte Fußballfans erschwinglich waren.

Für die WM 2014 wurde das Maracanã modernisiert. Das Stadion ist heute eine moderne Arena wie man sie auch in München, Kapstadt oder Duisburg finden kann.

Bereits 2005 wurde das Stadion flächendeckend für die Panamerikanischen Spiele 2007 bestuhlt. Die Dokumentarfilmerin Anna Azevedo hat die letzten fünf Spiele vor diesem Einschnitt filmisch begleitet und so dem Stadion und den Fußballfans ein kleines Denkmal gesetzt.

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Mit Dank an Berlusconi

Es ist in diesen Tagen schwierig etwas zu finden, was man positiv für Silvio Berlusconi ins Feld führen kann. In der unten eingebetteten Dokumentation über Arrigo Sacchi wird ein Grund zum Dank an Silvio klar: es war Berlusconi, der Sacchi vom Zweitligisten aus Parma in die erste Liga zu den Rossoneri brachte und so eine Revolution des Fußballs ermöglichte. Nicht umsonst lobt ein Trainer wie Jürgen Klopp Sacchis Wirken über den grünen Klee.

Die Dokumentation zeigt Sacchi, der nie selbst professionell Fußball spielte, von seinen Anfängen beim Amateurklassenverein seiner Heimatstadt bis zu seiner bittersten Niederlage im WM Finale 1994. Viel wird über die Taktik des Übungsleiters gesprochen, der mit Trainingsformen ohne Gegner selbst die Spione von Real Madrid ratlos auf die Heimreise schickte.

Viele Spieler aus der erfolgreichen Zeit des AC Mailand kommen zu Wort: Vom ewig jungen Paolo Maldini über die Holland-Connection Rijkaard und Gullit bis zum ergrauten Franco Baresi. Und alle sind voll des Lobes für den Taktiklehrer Sacchi.

via The False 9

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