Frank Mill des Tages II: Ronaldinho wie „einst“ Ribery

Bei ReesesSportkultur.de trat schon Robinho in die Fußstapfen von Frank Mill, der das wohl berühmteste „Nicht-Tor“ der Bundesliga-Geschichte geschossen hat.

Mittlerweile haben ein paar Jungs wieder recht blind vor dem gegnerischen Tor agiert. So zum Beispiel Robbie Findley von Real Salt Lake, der im Meisterschaftsspiel der Major League Soccer erst den herauslaufende Torwart umkurvt, um dann das fast leere Tor nicht zu treffen:

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Besonders schön der Kommentator, der zur Zeitlupe sagt: „Das ist wohl der Grund warum sich viele wundern, dass Finley für die Nationalmannschaft spielen darf.“ So ähnlich könnten diese Worte wohl auch Mario Gomez treffen.

Zweiter Anwärter auf den „Frank Mill des Tages“ ist Aleksandr Bukharov, der beim 1 zu 1 von Zenit St. Petersburg gegen Dynamo Moskau – sagen wir – unglücklich agiert:

Übrigens eine Szene aus dem ersten Spiel mit Torerfolg von Kevin Kuranyi in der russischen Liga.

Kevin trifft also – am letzten Wochenende sogar doppelt – der serbische Nationalstürmer Nikola Žigić hat Probleme beim Abschluß. Žigić, deutschen Fußballfans vor allem nach der Vorbereitung des 1:0 für Serbien bei der WM 2010 ein Begriff, vergab im Freundschaftsspiel gegen Griechenland in Serie (im Video nach 0:39min und vor allem im Zusammenspiel mit Dragan Mrdja ab 3:16):

Und wenn auch aus ungewöhnlicher Perspektive: Aleksandar Jevtic von Roter Stern Belgrad darf nicht fehlen:

Den „Frank Mill des Tages“ holt sich dann aber Ronaldinho ab. Sieht immer blöd aus, wenn man was ganz besonderes machen will – dann aber freistehend vergibt. Vor allem vom Elfmeterpunkt.

Da kann es dann auch mal passieren, dass sich die Zuschauer auf der Tribüne kaputtlachen.

Ronaldinho holt sich also den Titel mit einem Schuss, der an die Arroganz eines Franck Ribery erinnern lässt:

Das waren noch Zeiten: Jens Lehmann im Tor. Einst…

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