Linkschau XIII: Eigentore, Kopfball und bayerische Medienarbeit

Laut sueddeutsche.de hat das Verwaltungs- und Aufsichtsratsmitglied Helmut Marwort einen Bericht über die Rotlichtaffäre rund um den Bayer-Spieler Franck Ribery verhindert:

Und mit dem Veto Markworts zu dem kritischen Artikel über einen Vereins-Angestellten wird nun natürlich die Frage aufgeworfen, ob der Text aus journalistischen Gründen nicht erscheint oder vielmehr deshalb, weil Markwort von dem Verein, dessen Aufsichtsrat er ist, Schaden abwenden möchte.

Schon im Jahr 2003 geriet Markwort kurz nach seiner Wahl in den Aufsichtsrat des FC Bayern in die Kritik: Der Stern warf ihm vor, der Focus hätte vier Tage nach der Wahl auffällig zurückhaltend über den Geheimvertrag von Bayern München mit dem Medienunternehmer Leo Kirch berichtet. Markwort sagte damals, die Berichterstattung hätte nichts mit seiner Tätigkeit beim FC Bayern zu tun. Über den Inhalt hätten „Fakten“ entschieden, „nicht mein Fußballhobby“.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Man kann hier aber auf jeden Fall von einem klassischen Eigentor sprechen.

Weniger klassisch, vielmehr wunderschön war das Eigentor von Aleksandar Kitic von Ljungskile im Spiel gegen GIF Sundsvall in der zweiten schwedischen Liga. So muss man den Ball erst mal treffen.

Relativ „unglücklich“ kommt das Eigentor von Ben Kantarovski von den Newcastle Jets zustande. Dennoch ein wunderschönes Tor:

Ebenfalls wundervoll verwandelt hat Jan Lecjaks vom RSC Anderlecht im Spiel gegen Partizan Belgrad:

Ein bißchen böse ist das letze Video von heute. Jessica Kastrop musste erleben wie gefährlich der Job als Sky-Moderatorin an der Seitenlinie ist:

Fragt man sich nur: wer hat diesen Ball einmal quer über das Spielfeld geballert? Galt der Schuss vielleicht Fredi Bobic? Und: wen hat Simon Südel am Mikrophon?

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