„Einen Ahlenfelder, bitte.“

Heute jährt sich zum 35. Mal das Spiel Hannover 96 gegen den SV Werder Bremen. So what werden viele sagen, aber wenn mann dann sagt, dass in diesem Spiel die erste Halbzeit nur 30 Minuten gedauert haben, dann kommt es schnell zum „Ach ja!“-Moment und im im Gesicht breitet sich schnell ein Lächeln aus.

Im Mauertaktik-Blog wird Ahlenfelders Wirken schön beschrieben:

“Ahli” Ahlenfelder pfiff zwischen 1974 und 1988 insgesamt 183 Spiele der 1. und 2. Bundesliga, aber seinen wohl kuriosesten Auftritt hatte er am 08. November 1975 im Bremer Weserstadion, wo Hannover 96 zu Gast war. Nachdem die Mittags-Gans mit ein paar Bier und ein paar Schnäpsen (“Aus einem Bier sind irgendwann drei und dann sechs geworden, dabei hatte das mit Alkohol überhaupt nichts zu tun”) “bekämpft” (O-Ton Ahlenfelder) worden war, pfiff der bekennende Rheinländer (Oberhausen) nach ca. 30 Minuten zur Halbzeit, wurde aber vom wild winkenden Linienrichter und von Bremens Eisenfuß Hotte Höttges ( “Ahli, es kann noch nicht Halbzeit sein, mein Trikot ist noch nicht nass!”) sofort auf seinen Fehler aufmerksam gemacht. Ergo, Schiri-Ball und weiter!

Aber was macht  Wolf-Dieter Ahlenfelder eigentlich heute. Ben Redelings hat ihn 2007 getroffen und das Treffen bei Spiegel Online beschrieben. Er hat ihn auch gefilmt und so kann man Ahlenfelder im Schiedsrichter-Trikot auf der Couch sitzen sehen wie er über seinen Fauxpas den Kopf schüttelt und herzhaft lacht:

Also: wenn ihr das nächste Mal in Bremen seit, dann hebt einfach den Finger und ruft „Einen Ahlenfelder, bitte.“

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