Die falsche Hütte

Manfred Kaltz hat sechs geschossen, Per Røntved immerhin fünf.  Røntved gelangen wie auch Dieter Pulter, Gerd Zimmermann, Karim Haggui und Nikolce Noveski sogar mal zwei in einem Bundesligaspiel: Eigentore.

Dabei ist es ja oft nicht sicher, wer denn nun das Tor gemacht hat: Stürmer oder Abwehrspieler. Welcher Name soll in der Torschützenliste auftauchen?

Beim folgenden Traumtor ist diese Frage leicht zu beantworten:

Oft werden Trainer für ihr glückliches Händchen gelobt. Sie wechseln dann ein bis drei Spieler ein, die dann das Spiel entscheiden. Oft ist das aber nicht nötig. Die eigene Mannschaft liegt vorne, der Gegner schlägt nur noch hohe Bälle in den Strafraum. Dann wechseln Trainer gern einen langen Abwehrspieler ein, um die Lufthoheit zu sichern. Blöd nur, wenn der Eingewechselte dann das Spiel entscheidend beeinflusst.

Manchmal braucht man aber auch nicht mehr einwechseln. Da stehen dann schon von Anbeginn die richtigen Rumpelfüßler auf dem Platz, um ohne gegnerische Ballberührung in Rückstand zu geraten:

Ein weiteres schönes Eigentor wurde in Schottland geschossen. Die Schotten – bekannt für ihre überragende Technik, ihren filigranen Spielstil und schönste Kombinationen – definieren das Wort Fehlerkette.

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2 Gedanken zu „Die falsche Hütte“

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