Wie der Vater so der Sohn – Die Schmeichels

„Peter Schmeichel“ – das ist für Bayern Fans ein unangenehmer Gedanke. Der dänische Torwart stand 1999 im Finale der Champions League und verhinderte mit seinen Paraden einen größeren Rückstand seiner Mannschaft, so dass am Ende Manchester United in einem Herzschlagfinale noch den Titel gewinnen konnte.

Schmeichel war zu seiner aktiven Zeit einer der besten Torhüter der Welt. Gewann neben dem Champions League Titel ´99 auch die Europameisterschaft ´92, gewann insgesamt zehn Meisterschaften in Dänemark, England und Portugal. 1992 und 1993  wurde er zum Welttorhüter des Jahres gewählt und 1998 als erster Torwart überhaupt mit dem UEFA Club Football Award als bester Keeper geadelt.

Seine Paraden sind legendär und lassen sich ohne Probleme zu längeren Videos zusammenschneiden.

Eine seiner besten Parade gelang ihm nach einem Kopfball von René Wagner im CL-Spiel gegen Rapid Wien:

Diese Parade sorgt jetzt für Gesprächsstoff auf der Insel. Denn mittlerweile spielt auch Schmeichels Sohn Kasper in der Premier League für Leeds und im Spiel gegen Arsenal gelang dem 24-jährigen Torwart eine Kopie der Parade seines Vaters:

Da kann auch der Stürmer – in diesem Fall Arsenals Marouane Chamakh – nur noch gratulieren und man erkennt, dass Torwart-Gene vererbbar sind.

Fehlt nur noch, dass Kasper Schmeichel auch die Erfolge seines Vaters vor des Gegners Tor wiederholen kann. Peter Schmeichel ist laut Wikipedia „weltweit der einzige bekannte Torhüter, der aus dem laufenden Spiel heraus zwei Tore erzielte. Kurioserweise wurde ein weiteres spektakuläres Tor von Schmeichel im FA Cup 1997 wegen Abseits aberkannt. Bis heute gelang nur ihm und dem rumänischem Torhüter Necula Răducanu dieses Kunststück.“

Vater Schmeichel konnte es mit dem Kopf und mit dem Fuß (auch wenn hier nur das oben angesprochene Abseitstor zu sehen ist).

Kasper Schmeichel war immerhin schon nah dran an seinem ersten Ligatreffer dran, wie dieses Seitfallzieher-Video (ab 0:50 min) zeigt.

Die Schmeichels – wie der Vater so der Sohn. Freuen wir uns also mal auf David Kahn (Jahrgang 2003) oder Mats Lehmann (Jahrgang 2000)…

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4 Gedanken zu „Wie der Vater so der Sohn – Die Schmeichels“

  1. Wer soll den denn da bezahlen? Ich wüsste generell keinen Verein, der Messi mehr Geld UND sportliche Perspektive bieten könnte.
    Aber das steht auf einem anderen Blatt,

    Hattest du nicht was mit Torsten vor? Ich warte schon die ganze Zeit 🙂

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