Der nächste Gegner: Wolfsburger Wundertüte – Teil III

Nachdem die Neuzugänge in einem fremd- und einem selbstgeschriebenen Blogbeitrag vorgestellt wurden, soll sich dieser Beitrag mit den Aufstellungen beim Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg beschäftigen.

Zunächst die Gäste: Im 19 Mann starken Kader stehen

Benaglio, Hitz – Cicero, Dejagah, Diego, Friedrich, Grafite, Hasebe, Helmes, Johnson, Josué, Kjaer, Madlung, Mbokani, Pekarik, Polak, Schäfer, Schulze, Tuncay.

Vier der sechs Neuzugänge haben es also in den Kader geschafft. Doch wer spielt?

Im Tor steht der Schweizer Nationaltorwart Diego Benaglio. Vor ihm werden Arne Friedrich und Simon Kjaer verteidigen, die beide Anfang der Woche mit dem Training aussetzen mussten. Auf den Außenbahnen spielen Pekarik und Schäfer. Sascha Riether fehlt wegen einer Bänderdehnung im Knie.

Im Mittelfeld wird es dann spannend: Spielt Polak von Anfang an im defensiven Mittelfeld? Weitere Kandidaten sind Josué und Asienmeister 2011 Makoto Hasebe. Ich vermute, dass McLaren Josué und Polak beginnen lässt.

Spielt der Trainer dann im 4-2-3-1 System, dann wird Tuncay sein Debüt geben, weil Mario Mandzukic wegen eines Zehenbruchs aussetzen muss. Auf der anderen Seite wird wohl Ashkan Dejagah auflaufen, zentral spielt Diego, der im Hinspiel erst als Provokateuer und dann mit Fallrückzieher auffiel.

Im Sturm muss sich McLaren zwischen Patrick Helmes und Grafite entscheiden. Mbokani räume ich keine Chancen für die Startelf ein. Für Helmes spricht, dass ihm in drei Spielen gegen Hannover 96 mit seinem Ex-Club Leverkusen vier Tore gelangen (drei im September 2008 und eines im September 2010). Aber auch Grafites Quote ist sehr gut: vier Tore gegen 96 in fünf Spielen.

Da McLaren sich von den Neuen „eine Evolution und keine Revolution“ wünscht, vermute ich, dass Grafite in der Startaufstellung steht.

Bei 96 ist eine Vorhersage der Aufstellung leichter: im Gegensatz zum VfL hat 96 nicht noch einige Last-Minute-Transfers getätigt. Die Aufstellung wird also wohl dieselbe sein wie beim Spiel in Leverkusen.

Zieler im Tor, in der Innenverteidigung Haggui und Pogatetz. Auf den Außen Kapitän Cherundolo und der von Wolfsburg umworbene Schulz.

Defensives Mittelfeld beackern Schmiedebach und Wolfsburg-Fan Pinto. Außen links Rausch, rechts wieder Stindl anstelle des verletzten Schlaudraffs. Im Sturm das Duo Abdellaoue und Ya Konan.

96 erwartet rund 40.000 Zuschauer, was jedem Journalisten deutlich machen sollte, das dieses Spiel eben kein Derby ist wie Schalke gegen Dortmund (historisch), Hamburger SV gegen St. Pauli (lokal) oder Hannover gegen Braunschweig (historisch). Bisher sind 38.000 Karten verkauft – was schon ein plus von 4.000 Zuschauern gegenüber dem Zuschauerschnitt bei Spielen der Wölfe in Hannnover ist. Lediglich in der Meistersaison war das Stadion in Hannover mal ausverkauft.
Ich hoffe, dass die Wolfsburger das Spiel machen wollen und 96 dank gewonnener Zweikämpfe im Mittelfeld schnelle Konter einleiten kann. Aber auch wenn McLaren den Auftrag gibt die Spielmacherrolle an den Gastgeber abzugeben wird Hannover erfolgreich sein. Die guten Ansätze aus dem Spiel gegen Schalke geben da Hoffnung.
Irgendwann wird McLaren dann auf zwei Stürmer umstellen – hoffentlich bei Rückstand. Das wird Hannover in die Karten spielen, so dass einem 2:0-Heimsieg nichts im Wege steht.

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