The Real Oviedo Story – Rettung aus aller Welt

Oviedo

Ein Fußballclub kann sterben. Da können Spieler wie Robert Prosinečki, Thomas Christiansen, Abel Xavier, Juan Mata, Santi Cazorla und Michu das Trikot des Vereins getragen haben und Männer wie Radomir Antić oder Europameistertrainer Luis Aragonés als Trainer gewirkt haben. Vereine können – wenn sie in den falschen Händen sind – untergehen.

Real Oviedo, ein Verein mit 70jähriger Geschichte in der 1. und 2. Liga Spaniens, stand kurz vor dem Abgrund als eine weltweite Welle der Solidarität den Club umspülte. Fans aus aller Welt wurden auf das Schicksal des königlichen Clubs am Jakobsweg aufmerksam und retteten den Verein, der schon einmal am Ende des spanischen Bürgerkriegs fast das zeitliche gesegnet hätte.

Real Oviedo

Dieses Mal half allerdings nicht die Liga. Es waren vielmehr Menschen, die daran glaubten, dass ein Verein Unterstützung verdient, der aufgrund des Missmanagements einiger weniger fast in die Pleite geschlittert ist. Einfache Fußballfans kauften Anteile an dem kleinen Club, um die nötigen vier Millionen €uro aufzutreiben. Durch die weltweite Berichterstattung wurde dann sogar der Mexikaner Carlos Slim, laut Forbes reichster Mann der Welt, auf Real Oviedo aufmerksam und steckte zwei Millionen €uro in den klammen Verein.

Über die Rettung wurde ein Film gedreht, der zeigt wie die Rettung aus der Not geboren wurde und wie der Verein und seine Fans sich dankbar für die Hilfe aus dem In- und Ausland zeigten. Denn ohne sie würde es Real Oviedo heute nicht mehr geben.

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3 Gedanken zu „The Real Oviedo Story – Rettung aus aller Welt“

  1. Die Geschichte finde ich wirklich schön und zeigt mal wieder die Macht der Massen. Man muss es nur schaffen sich zu solidarisien und dann gemeinsam an einem Strang zu ziehen und schon kann man großes Bewirken.

    Ich selbst wüsste nicht, ob ich dem Verein geholfen hätte, denn so ein Abstieg (Finanzell) ist ein schleichender Prozess und hier hätte man vorher eingreifen können!

  2. Eine schöne Geschichte nicht nur für Fußballromantiker. Trotzdem: Carlos Slim ist und bleibt ein Kapitalist wie aus dem Lehrbuch.

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