Fußballfilme: FIFA-Geschichte & -Präsidentschaftswahl

Vor der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten haben verschiedene Sender große Hintergrundgeschichten zum Fußball-Weltverband gesendet, die zumeist noch längere Zeit in den Mediatheken verfügbar sind.

Wer das Buch »Fifa-Mafia: Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball«* von Thomas Kistner noch nicht gelesen hat, dem sei neben der Lektüre des Standardwerkes auch die arte-Dokumentation »Die große FIFA-Story« ans Herz gelegt. Dem 90 minütigen Film gelingt es sehr gut die Geschichte des Verbandes von den Anfängen über die verschiedenen Erfolge und Skandale bis hin zum aktuellen Wahlkampf zu erzählen. Für Leser von Kistners Buch ist der Film natürlich auch interessant, weil er noch aktueller ist als das Buch und bis zum aktuellen Wahlkampf reicht.

Der Film »Die Story im Ersten: FIFA-Mafia – Blatters vergiftetes Erbe« behandelt das aktuelle Kapitel des Weltfußballverbandes. Wie der Titel schon sagt, steht die Amtszeit Sepp Blatters im Mittelpunkt des Films. Dazu wird das Wirken Franz Beckenbauers rund um die Männer-WM 2006 und die Frauen-WM 2011 sowie die Männer-WM 2018 und 2022 genauer beleuchtet und die Kandidaten für das Präsidentenamt vorgestellt.

Auch das Magazin sport inside des WDR nimmt die Kandidaten Scheich Salman al Khalifa aus Bahrain (»Schlechter Leumund«) und Gianni Infantino aus der Schweiz (»Kandidat des Systems«).

In der Sendung »ZDFzoom: FIFA – Das Foulspiel der Mächtigen« recherchiert Markus Harm zu den Korruptionsvorwürfen. Der personalisierte Stil der Sendung gefällt sicher nicht jedem, was den Film aber besonders macht sind die direkten Gespräche des Reporters – vor allem das mit Fedor Radmann (ab 17:30 min) und sein Kompagnon Andreas Abold (ab 13:30 min), mit dem er die teuersten Bücher der Welt, sogenannte Bid Books, verfasst hat.

Zum Film bietet das ZDF ein Online-Dossier an, das Personen und Skandale zeigt.

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